Der Weg zur Gesunden Hochschule - Teil 1

In einem ersten Schritt müssen Zielgruppen und Akteure bestimmt werden (siehe Akteure und Zielgruppen). Die Einbindung von Gesundheit in die Hochschulstrukturen kann nur gelingen, wenn alle relevanten Studierenden- und Mitarbeitergruppen vertreten sind. Sie bilden einen Arbeitskreis, in dem Schlüsselakteure zusammenkommen, die in ihrem jeweiligen Bereich auch über Entscheidungskompetenz verfügen.  

Wichtig ist dabei, dass zwar einerseits Entscheidungskompetenz (z.B. Personalabteilung), Fachkompetenz (Betriebsarzt oder Mitarbeiter aus den Bereichen Sport, Gesundheit usw.), Netzwerkkompetenz (Mitarbeiter, die bereits über ein großes Netzwerk und Akzeptanz verfügen) und Betroffenenkompetenz (Personalrat, Studierendenvertreter) vertreten sind, dass aber andererseits zu Beginn nicht zu viele mitwirken, da dies den Entwicklungsprozess verlangsamen kann. 

Nach der Bildung eines ersten Arbeitskreises müssen alle Beteiligten für das Thema sensibilisiert und die Notwendigkeit gesundheitsfördernder Strukturen verdeutlicht werden. Gemeinsam kann dann ein Leitbild der Gesunden Hochschule erstellt werden. Dabei sollten alle Mitglieder des Arbeitskreises mitwirken.  

Bevor die Hochschule aktiv wird, empfiehlt sich eine Analyse der Ausgangslage: Welche gesundheitsfördernden Strukturen bestehen bereits? Was könnte für die Umsetzung des Leitbildes von Nutzen sein? Wo könnten Hindernisse, Konflikte aufgrund bereits bestehender Strukturen auftreten? 

S. 1 : Der Weg zur Gesunden Hochschule - Teil 1
S. 2 : Der Weg zur Gesunden Hochschule - Teil 2


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